Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Schwerte

Mitglieder des AK Radverkehrssicherheit am 5. März 2026 im MUNV. Gruppenfoto mit etwa 20 Personen.

Die Teilnehmenden der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreis Radverkehr in der NRW Initiative #sicherimStraßenverkehr am 5. März 2026 im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. © ADFC NRW

ADFC NRW initiiert Arbeitskreis zu Sicherheit von Radfahrenden

Düsseldorf, 06. März 2026

04/26

#sicherimStraßenverkehr
ADFC NRW initiiert Arbeitskreis zu Sicherheit von Radfahrenden

Innerhalb der landesweiten Initiative #sicherimStraßenverkehr ruft der ADFC NRW den Arbeitskreis Radverkehr ins Leben. Am 5. März 2026 fand die konstituierende Sitzung im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Ziel des Arbeitskreises ist es, Empfehlungen für mehr Sicherheit von Radfahrenden zu entwickeln. Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt werden Maßnahmen zur Vision Zero – also keine Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – sein. 

Bei der ersten Sitzung des Arbeitskreises waren viele landesweit relevante Akteure aus dem Bereich der Verkehrssicherheit vertreten: Für den Radwege-Bau Verantwortliche aus Land und Kommunen, Vertreter der Landespolizei und verschiedene Verbände, Vereine und Forschungseinrichtungen bringen unterschiedliche Perspektiven auf Verkehrssicherheit ein. Mit der Gründung des Arbeitskreises sollen diese Perspektiven zusammengeführt und Lösungsansätze für mehr Radverkehrssicherheit durch eine sichere Infrastruktur und organisatorische Maßnahmen entwickelt werden.

Marc Zietan, verkehrspolitischer Experte des ADFC NRW, sagt: „Die starke Teilnehmenden-Zahl dieses ersten Treffens bestätigt, dass das Thema Radverkehrssicherheit eine hohe Priorität hat. Es freut mich sehr, dass uns mit der Gründung des Arbeitskreises ein echter Expert:innen-Austausch dazu gelungen ist. Hier kommen alle wichtigen Akteure aus NRW an einen Tisch. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Unfallzahlen von Radfahrenden ist das auch dringend notwendig. Ich bin zuversichtlich, dass wir nun mit vereinten Kräften für das Ziel der Vision Zero arbeiten werden.“

Markus Szech, Polizeioberrat und Geschäftsführer der NRW Initiative #sicherimStraßenverkehr, sagt: „Wir begrüßen die Gründung des Arbeitskreises und werden als Initiative dafür Sorge tragen, dass der Arbeitskreis schnell und effizient zusammenarbeiten kann. Dieser Zusammenschluss von Expert:innen aus den Bereichen Prävention, Repression, baulichen Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Schritt, um den Radverkehr in NRW sicherer zu machen.“ 

So geht es weiter

Der ADFC NRW ist federführend für den Arbeitskreis verantwortlich und koordiniert die Zusammenarbeit. Insgesamt sind vier Treffen geplant. Die Ergebnisse des Arbeitskreises sollen in eine Handlungsempfehlung einfließen. Mit der Handlungsempfehlung können die Expert:innen des Arbeitskreises Maßnahmen für mehr Radverkehrssicherheit vorschlagen und an die vier beteiligten Ministerien herantragen.

Am Arbeitskreis Radverkehrssicherheit am 5. März 2026 haben teilgenommen:

Initiative #sicherimStraßenverkehr
AGFS
ADAC Nordrhein
FUSS e. V.
BASt
ADFC NRW e. V.
Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein
Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr Rheinland-Nord
Bezirksregierung Köln
Landeshauptstadt Düsseldorf
Straßen.NRW
Institut für sichere Straßen GmbH
Stadt Aachen
Stadt Herne
Deutscher Städtetag
Zukunftsnetz Mobilität NRW
Stadt Leverkusen

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Mitglieder des AK Radverkehrssicherheit am 5. März 2026 im MUNV. Gruppenfoto mit etwa 20 Personen.

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